Phoniatrie und Logopädie

Sich verständlich, erfolgreich und stimmig mitteilen zu können, um so am sozialen Leben teilzunehmen, ist scheinbar selbstverständlich. Wie wichtig das ist, wird oft erst bewusst, wenn es nicht mehr reibungslos funktioniert. Einschränkungen der lautsprachlichen Kommunikation und des Schluckens können die Folge einer Tumorerkrankung im Kopf-Halsbereich sein.

In der Abteilung für Phoniatrie steht ein interdisziplinäres Team zur Verfügung, das auf die Untersuchung, Beratung und Behandlung von Patienten und Patientinnen mit Stimm-, Sprach-, Sprech- und Schluckstörungen spezialisiert ist. Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Webseite.

Therapiemöglichkeiten

 

Bei Tumoren der Mundhöhle, Zunge, Rachen oder Kehlkopf kann das Schlucken beeinträchtigt sein. Eine phoniatrisch-logopädische Schluckuntersuchung dient als Grundlage für die Entwicklung eines individuellen Schlucktherapie-Konzeptes.

  • Musste wegen eines bösartigen Tumors der Kehlkopf entfernt werden, können verschiedene Ersatzstimmen erlernt werden.
  • Bei organischer Stimmstörung nach Bestrahlung oder chirurgischer Teilresektion von Kehlkopftumoren kann eine Stimmtherapie zur stimmlichen Rehabilitation vorgenommen werden.
  • Tumoren an der Lippe, am Kiefer, an der Zunge oder in der Mundhöhle können zu Artikulationsstörungen führen. In der phoniatrisch-logopädischen Untersuchung wird der genaue Befund erhoben.

Die Behandlung der o.g. Störungsbilder kann direkt in der Phoniatrie erfolgen oder auch heimatnah eingeleitet werden. Bei allen Untersuchungen und Behandlungen besteht eine enge Zusammenarbeit mit der Psychoonkologie.