Medikamentöse Therapie

Bei bösartigen Hals-Kopf-Tumoren sind medikamentöse Therapien wie Chemotherapie, neuere Antikörper- und Immuntherapie wichtige Behandlungen. Diese werden als Infusionen intravenös im Ambulatorium der Universitätsklinik für medizinische Onkologie oder auf deren onkologischen Bettenstation verabreicht.

Diese modernen Therapien werden einerseits in Kombination zur Strahlentherapie, als vorbereitende Therapie vor einer Operation oder Strahlentherapie, oder als alleinige Therapie in palliativer Absicht verabreicht. Die Empfehlung für eine medikamentöse Therapie erfolgt nach der Besprechung  an der interdisziplinären Tumorkonferenz, wo jeder Fall individuell analysiert wird.

Alle medikamentösen Behandlungen erfolgen durch die Universitätsklinik für medizinische Onkologie nach Prüfung der Krankenakten und Untersuchung des Patienten bezüglich des aktuellen Gesundheitszustandes, der laufenden Medikamente und der Vorgeschichte. Nach eingehender Besprechung mit dem Patienten und seinen Angehörigen über die Wirkung, Nebenwirkungen  und Zielsetzung der Behandlung erfolgt die Planung und Durchführung der entsprechender Therapie.

Regelmässige Qualitätskontrollen und Teilnahme an nationalen und internationalen Studien garantieren, dass die medizinischen Onkologie immer auf dem neuesten Wissensstand ist, und ermöglichen uns auch, die neuesten Medikamente kontrolliert anzuwenden.